Wie geht es weiter nach 30 Jahren KINDERHILFE CHILLAN Lebach e.V.?

 

 

Obwohl es den Chilenen insgesamt wirtschaftlich etwas besser geht, gibt es immer noch große Armut und sozialeUnterschiede. Deshalb können wir unsere Hilfe noch nicht aufgeben. Es gibt aber Anzeichen dafür, dass staatliche Stellen und chilenische Spender in umfangreicherem Maß bei unseren Projekten unterstützend mitwirken werden.

 

 

Bei der Generalversammlung der KINDERHILFE CHILLAN im Jahre 2008 wurde deshalb der Beschluss gefasst, neben den Projekten in Chile zusätzlich AIDS-Waisen in Togo zu unterstützen. Die Wahl fiel nicht von ungefähr auf dieses afrikanische Land. Monika Hoffeld, Blindenlehrerin, ist seit 25 Jahren mit der togolesischen Nonne Soeur Delphine Gafan befreundet. Diese baute vor 24 Jahren eine Blindenschule in Togoville auf. Im Laufe der Jahre schuf sie Ausbildungsmöglichkeiten für Blinde und Körperbehinderte, eine kleine Augenklinik und eine Augenambulanz.  

 

 

Ein dringendes, allgemein bekanntes Problem ist die steigende Zahl der Aidskranken und Waisenkinder. Soeur Delphine wird täglich mit dieser Realität konfrontiert. Sie musste handeln und gründete deshalb Waisenhäuser. Aufgrund der großen Armut in Togo und der ansteigenden Not fehlen ihr allerdings die Mittel, mehr Kinder aufzunehmen. Sie erbat darum von uns dringend Hilfe für die Unterbringung der Waisenkinder und deren schulischen und medizinischen Versorgung. Monika Hoffeld war bereits zweimal in Togo, zuletzt im Oktober 2007. Sie konnte sich von dem großen Elend, aber auch von dem Engagement und dem bewundernswerten Organisationstalent von Soeur Delphine überzeugen.