|
Wegen der schlechten Berufs– und Einkommenschancen flüchten viele aus
ihren ländlichen Regionen. Inzwischen leben 80 % aller Chilenen in
Großstädten.
Ein Drittel der Bevölkerung lebt alleine in Santiago. Die Hoffnungen auf ein besseres Leben werden häufig nicht erfüllt.
Die Menschen finden keine Arbeit und ihr Einkommen aus Gelegenheitsarbeiten
reicht nicht aus, den Lebensunterhalt sicherzustellen.
So bleibt oft nur noch der Weg in die Slums vor den Toren der Stadt. Hier herrschen
katastrophale Wohn– und Hygieneverhältnisse.
|
|
„Weil die Armen nirgendwo hinschauen können,
schauen sie auf zum Himmel,
in der Hoffnung, dort zu finden,
was ihre Brüder auf der Erde ihnen gestohlen haben.“
(Violeta Parra, chilenische Sängerin aus Chillán)
Elendsviertel "las habas" in Chillán
|